Wandern in Kanada: Impressionen aus den Nationalparks Yoho, Banff und Kootenay

Wo in Kanada die Provinzen Alberta und British Columbia aufeinander treffen, grenzen gleich drei grosse Nationalparks aneinander. Da gibt es viel zu entdecken. Hier sind einige Bilder.


Wandern im Kootenay Nationalpark: Da hat man was vor...
Wandern im Kootenay Nationalpark: Da hat man was vor...

Hiking- und Geocaching-Tour in den kanadischen Rockies

Alle drei Parks sind eine Reise wert. Da ich meine diesjährige Tour in Vancouver gestartet hatte, fuhr ich ich den Trans Canada Highway ostwärts und erreichte den Yoho Nationalpark als erstes.

Unterwegs im Yoho Nationalpark
Unterwegs im Yoho Nationalpark

Die Besucher-Attraktionen des Parks drehen sich überwiegend um Wasserfälle und Stromschnellen. Davon habe ich dann natürlich auch jede Menge Bilder gemacht.

 

Mit dem Wetter hatte ich wirklich Glück. Die Sonne lachte bei ca. 25°C. Da kann man nun wirklich nicht meckern. Einziges Manko daran: Einige Aussichtspunkte sind geradezu überfüllt. Pluspunkt: Beim Wandern hat man dadurch oft Gesellschaft. Und das wiederum soll ja die Bären auf sicherer Distanz halten. 

Der atemberaubend schöne Moraine Lake im Banff Nationalpark.
Der atemberaubend schöne Moraine Lake im Banff Nationalpark.

Der Banff Nationalpark ist wahrscheinlich das bekannteste der drei Naturschutzgebiete. Die gleichnamige Stadt ist touristisch voll erschlossen und dient allen Arten von Touristen als Basis.

 

Das Markenzeichen des Parks sind die türkisblauen Bergseen, oft umrandet von dichten Wäldern. Einige von ihnen scheinen je nach Sonnenstand die Farbe leicht zu verändern. Ein wirklich tolles Schauspiel.

 

Einen Morgen am Moraine Lake beispielsweise vergisst man nie.

Blick auf die Vegetation am Südende des Kootenay Nationalparks.
Blick auf die Vegetation am Südende des Kootenay Nationalparks.

Der Kootenay Nationalpark ersteckt sich über ein malerisches, etwa 80km langes Tal. Der Park ist möglicherweise etwas weniger populär, weil sich einige Hauptattraktionen am entlegenen Südende des Tals befinden.

 

Dort liegt die Ortschaft Radium Hot Springs. Die ist zwar für ihre heissen Quellen bekannt, liegt aber eben auch ziemlich weit ab vom Schuss. Andererseits gibt es da ein österreichisches Gasthaus ;-)

 

Bei meinem Besuch waren die meisten Pfade gesperrt, weil die Parkranger  auf einigen Wanderwegen das Risiko für Bärenkontakte als "unausweichlich" eingestuft hatten. Versteht mich nicht falsch: Ich fotografiere schon sehr gerne, aber ganz so dringend nötig habe ich es dann doch nicht.

 

Fotos aus den Nationalparks Banff, Yoho, Kootenay: Einfach auf die Bilder klicken

 

Zu einigen hübschen Bildern hat es aber trotzdem gelangt. Wenn ich mal so überlege, welcher Park mir am besten gefallen hat, dann kann ich das gar nicht so leicht sagen. Aber wahrscheinlich liegt der Yoho Nationalpark in meiner Gunst doch knapp vorn.

 

Was mir an den Parks übrigens auch sehr gut gefallen hat: Bei vielen Attraktionen gibt es auch einen behindertengerechten Zugang. Wer nicht so gut zu Fuss ist oder nicht viel Zeit hat, kann beeindruckende Plätze auch mit dem Auto erreichen. Trotzdem hat jeder Park das eine oder andere versteckte Juwel am Start. Wer da mehrere Stunden Wanderung auf sich nimmt, wird mit unvergesslichen Eindrücken belohnt. Und so soll es ja auch sein.

 

Wandern im Yoho Nationalpark: Ruhepause vor den Takakkaw Falls
Wandern im Yoho Nationalpark: Ruhepause vor den Takakkaw Falls

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Kommentare: 1
  • #1

    Fritz Stöckler (Mittwoch, 27 August 2014 11:37)

    Alle Ehre, wunderbar zusammengestellt!
    Mit Grüsse,

    Fritz Stöckler
    fstoeckler@aol.com, Friedrich Stoeckler auf Facebook